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Gemeinsam sichern die Corantis-Kliniken GmbH die stationäre Versorgung der Menschen in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg sowie dem nördlichen Landkreis Osnabrück. Kompetenz mit einer kooperativen Verzahnung schafft die Plattform für unsere Patientinnen und Patienten innovative leistungsfähige Medizin wohnortnah erfahren zu können.

Veranstaltung im St. Marienhospital Vechta stieß auf hohe Resonanz

Während das jährliche Hygienesymposium der Corantis-Klinken GmbH schon Tradition hat, veranstaltete der Verbund nun erstmals eine Tagung zu ausgewählten Schwerpunktthemen der Hygiene. Im Zentrum der Tagung in Vechta standen Dialyse und Intensivmedizin. Hierzu gewährten ausgewählte Fachleute aus den Corantis-Häusern Einblicke in ihre tägliche Praxis vor dem Hintergrund klinisch relevanter Fragestellungen.

Nach der Begrüßung von Kathrin Gödker (Corantis-Kliniken GmbH) und der Einführung in die Thematik durch Aloys Muhle, Geschäftsführer des St. Marienhospitals Vechta, führte Dr. Bernhard Birmes (Ärztlicher Direktor/Chefarzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Rettungsmedizin am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück) durch das Programm und regte zu einem intensiven, kollegialen Gedanken- und Erfahrungsaustausch an.

Dr. Matthias Rabba (Oberarzt der Anästhesie/Intensivmedizin, Hygiene- und ABS-beauftragter Arzt am St. Josefs Hospital Cloppenburg) brachte den Teilnehmern die Strategien und die Relevanz eines rationalen Antibiotikaeinsatzes näher. So sei das Antibiotic Stewardship (ABS) im stationären Sektor  zwar etabliert, aber ausbaufähig, und nehme vor dem Hintergrund der zunehmenden Antibiotikaresistenzen eine immer wichtiger werdende Rolle ein. Essentiell sei hier insbesondere die Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams, zu dem neben Ärzten u.a. auch Apotheker gehörten.

Dr.  Johannes Beckermann (Stv. Chefarzt der Abteilung Nephrologie, Facharzt für Innere Medizin/Nephrologie, Notfallmedizin, Hypertensiologie, Lipidologe am St. Marienhospital Vechta) referierte zu katheter-assoziierten Infektionen in der Dialyse. Themen waren u. a. die verschiedenen Formen von Zugängen und ihr Wandel im Lauf der Zeit, aber auch Zahlen, Daten, Fakten zu Infektionen weltweit  im Vergleich zum St. Marienhospital Vechta.

Hygienefachkraft Kerstin Oltmann (St. Josefs Hospital Cloppenburg) beschäftigte sich mit der Vermeidung katheter-assoziierter Infektionen. Sie stellte die Frage nach der Entstehung der Infektionen und der Lage der Eintrittspforten. Die Referentin gab zudem einen sehr praxisnahen Überblick zu Neuerungen in der aktuellen KRINKO-Empfehlung. So sei die korrekte Händehygiene auch bei knapper Zeit Pflicht: „Was nützt der beste High-Tech-OP-Saal, wenn es an der Basishygiene mangelt?“, so Oltmann.

Auch Olaf Janssen, Hygienefachkraft am St. Marienhospital Vechta, vermittelte einen sehr praxisorientierten Einblick in die Thematik „Strategien im Umgang mit MRE-Patienten“ und stellte MRSA-Maßnahmenpakete im St. Marienhospital Vechta vor.

Die Tagung endete mit einer intensiven Diskussion der Teilnehmer und Referenten. „Wir freuen uns über das große Interesse an der Tagung, das sich in den rund 60 Teilnehmern widerspiegelte“, resümiert Kathrin Gödker von Corantis. „Es zeigt, wie hoch der Bedarf an Information und Austausch seitens der Ärzte und Pflegekräfte ist.“

Bildunterschrift: Die Referenten und Verantwortlichen der Corantis-Kliniken v.l. Dr. Johannes Beckermann, Kerstin Oltmann, Dr. Matthias Rabba, Kathrin Gödker, Dr. Bernhard Birmes, Constanze Nuxoll-Scheper, Olaf Janssen

Fotografin: Christina Reck

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