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Gemeinsam sichern die Corantis-Kliniken GmbH die stationäre Versorgung der Menschen in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg sowie dem nördlichen Landkreis Osnabrück. Kompetenz mit einer kooperativen Verzahnung schafft die Plattform für unsere Patientinnen und Patienten innovative leistungsfähige Medizin wohnortnah erfahren zu können.

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Damme/Vechta. Bereits zum achten Mal fand das Jahrestreffen des Corantis-Hörzentrums für Neugeborene mit den Säuglingsschwestern des Klinikverbundes statt unter der Leitung von Dr. Katrin Goldschmidt (Fachärztin für HNO, Phoniatrie und Pädaudiologie) gemeinsam mit Barbara Raude (Corantis-Kliniken). Das diesjährige Treffen in Damme startete mit einer Fortbildung zum Thema Hör-Verarbeitungsstörung, durchgeführt von Dr. Markus Westerheide, Abteilungsleiter „Pädagogische Audiologie, Frühförderung, Wohnen“ des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte Osnabrück. Der Referent verdeutlichte in seinem Vortrag, dass mit einer Hörschädigung ein eingeschränkter und deutlich erschwerter Spracherwerb verbunden sei und gab so Einblick in die Ziele und Aufgaben der Institution des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte. „Eine erfolgreiche Förderung erfordert bei hörgeschädigten Kindern (gerade am Anfang) eine hochprofessionelle und stark vernetzte Förderung“, so Dr. Westerheide.

 

In den Corantis-Kliniken mit Geburtsabteilung mit den Standorten in Vechta, Cloppenburg, Damme, Friesoythe und Lohne wird daher bei allen Neugeborenen ein sogenanntes Hörscreening durchgeführt, um eine mögliche Hörstörung frühzeitig zu erkennen und ggfs. zu behandeln. „Da nach diesem ersten Test häufig eine weitere Kontrolle erforderlich ist, wurde im Jahre 2009  das Corantis-Hörzentrum für Neugeborene ins Leben gerufen um in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen HNO-Ärzten der Region diesen Hörtest bei allen in den Corantis-Kliniken geborenen Kindern sicherzustellen“ erläutert Dr. Katrin Goldschmidt – Leiterin des Corantis-Hörzentrums. Ca. zwei bis vier von 1.000 Kindern kämen statistisch gesehen jährlich mit einer angeborenen Hörstörung zur Welt. „Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, wird eine optimale Vorsorge zur Früherkennung von Hörschäden sichergestellt“, erläuterte Dr. Goldschmidt und dankte beim gemütlichen Ausklang der Fortbildung allen Säuglingsschwestern für die gute Zusammenarbeit. In den Corantis-Kliniken kamen im Jahr 2015 rund 3.200 Kinder zu Welt.

 

Virtuelle Realität (kurz VR) ist gegenwärtig in aller Munde: Doch die virtuelle Welt bietet nicht nur Spaß in der Freizeit – zukünftig soll sie auch die Therapie für Patienten mit chronischen Schmerzen unterstützen. Wie das funktionieren kann, untersucht ein Projekt der Corantis Kliniken GmbH unter der Fragestellung „Kann der Einsatz von VR zu einer Verbesserung der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen beitragen?“.

ViReP (Virtual Reality in Pain Management) ist ein Teilprojekt des INTERREG V - Programms „Medizinische Innovation Niederlande-Deutschland (MIND)“ an dem fünf weitere Projektpartner (GewiNet, Salt and Pepper GmbH & Co. KG und die niederländischen Partnern Roessingh Research Development und Inmote MedTech) beteiligt sind. Im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück testeten jetzt Ärzte, Physiotherapeuten und Pflegekräfte unter Anleitung der Projektmitarbeiter einen ersten Prototypen auf seine Praxistauglichkeit.