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Gemeinsam sichern die Corantis-Kliniken GmbH die stationäre Versorgung der Menschen in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg sowie dem nördlichen Landkreis Osnabrück. Kompetenz mit einer kooperativen Verzahnung schafft die Plattform für unsere Patientinnen und Patienten innovative leistungsfähige Medizin wohnortnah erfahren zu können.

News

Vechta. Das Robert Koch-Institut (RKI) definiert, dass zur Prävention nosokomialer Infektionen (Krankenhausinfektionen) und zur Umsetzung einer adäquaten Hygiene im Gesundheitswesen „Hygienebeauftragte in der Pflege“ einzusetzen sind. Die Corantis-Kliniken GmbH hat erstmalig gemeinsame diese Fortbildung durchgeführt und gratuliert den 22 Teilnehmer aus den Verbundkliniken zur erfolgreich bestandenen Prüfung.

Die Hygienebeauftragten in der Pflege fungieren als Multiplikatoren und unterstützen die Hygienefachkräfte in ihrer Arbeit. Sie sind Bindeglied und Ansprechpartner zwischen den Mitarbeitern und anderen Personen des Hygieneteams (Ärzte, Fachpfleger u.a.).

Die Fortbildung mit einem Umfang von 40 Stunden, aufgeteilt in 5 eigenständige Module, entspricht dem Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. und wird durch die Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. zertifiziert. Das Dozententeam bildeten die Hygienefachkräfte der einzelnen Krankenhäuser des Verbundes. Die Abschlussprüfung wurde online auf der Corantis-ELearning-Plattform abgelegt.

Wir dürfen Ihnen heute unseren Infobrief für 01/2016 vorstellen. Dieses Mal möchten wir Ihnen über unsere erfolgreichen Fortbildungsveranstaltungen, Neuigkeiten aus dem Corantis Hörzentrum und über weitere Aktivitäten berichten. Außerdem dürfen wir ein neues Projekt vorstellen, dass die Corantis Klinken gemeinsam mit Partnern aus Deutschland und den Niederlanden durchführen.

Bislang kennt man virtuelle Realitäten (VR) nur aus der Welt der Computerspiele. Die Weiterentwicklung der Technik ermöglicht es, mit einer VR-Brille in eine virtuelle Welt „abzutauchen“. In Verbindung mit Geräten zur Bewegungserfassung wird das unmittelbare Erleben des virtuellen Raums auch gestaltbar. Die Corantis Kliniken GmbH erforschen jetzt in einem Teilprojekt des EU-Projektes ‚Medizinische Innovation Niederlande Deutschland‘ (MIND), wie VR-Technik in der Behandlungen von Schmerzpatienten eingesetzt werden kann. Mit den verfügbaren Technologien können völlig neue therapeutische Ansätze realisiert werden. Im Projekt wird eine Bewegungstherapie für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen entwickelt. Durch die regelmäßigen Bewegungsübungen in der virtuellen Realität wird eine bessere Bewegungscompliance durch die gezieltere Anwendung von Übungen im häuslichen Umfeld, bei gleichzeitig niedrigerer Medikamentendosierung, erwartet.

Neben den entsprechenden Aufgaben kann die Umgebung oder Musik der virtuellen Welt so gestaltet werden, dass sie die Patienten zu Bewegungen animiert, die in der normalen Realität eher unattraktiv erscheinen. Die Bewegungserfassung ermöglicht eine sensomotorische Kopplung, die für das motorische Lernen wichtig ist. Zudem ermöglicht sie dem Anwender ein Feedback zu geben. Die virtuelle Realität wird so gestaltet, dass sie die Aufmerksamkeit der Patienten bindet und von den Schmerzen ablenkt. Ziel ist es das volle Potential der neuen Technologien für eine große Patientengruppe optimal auszunutzen.

Vechta/Quakenbrück. Bereits zum dritten Mal lädt die Corantis Kliniken GmbH zum Hygienesymposium ein, Veranstaltungsort ist das Christliche Krankenhaus in Quakenbrück. Anknüpfend an die Hygienesymposien der vergangenen Jahre stehen sektoren-übergreifende Themen zu Hygiene und Infektionsprävention im Mittelpunkt dieses Fachsymposiums.

Erfreulicherweise hat sich auch in diesem Jahr Dr. Jörg Herrmann, Institutsdirektor des Instituts für Krankenhaushygiene Oldenburg und Leiter der Akademie für Patientensicherheit und Infektionsschutz-Nord des EurSafety Health-Net, als Programmverantwortlicher bereit erklärt. Dr.  Robin Köck, ltd. Oberarzt Institut für Krankenhaushygiene Oldenburg, wird das immer mehr Raum beanspruchende Thema Screeningstrategien bei multiresistenten Erregern erörtern. Dr. Matthias Grade, Chefarzt im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück, stellt ein Update zu seinem Antibiotikaleitfaden vor. Angesichts der zunehmenden Antibiotikaresistenzen eine aktuelle und hoch brisante Herausforderung. Abgerundet wird das Symposium durch die „No-Gos“ in der Krankenhaushygiene die Tim Kochanek aus seinem beruflichen Alltag als Hygienefachkraft im Klinikum Oldenburg immer wieder erlebt hat. Den Abschluss bildet ein Diskussionsforum.

Zum Symposium eingeladen sind neben den acht Corantis Kliniken alle in der Medizin und deren Umfeld Beschäftigte. Um eine Anmeldung wird gebeten per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax 04 44 18 7876 61. Die Veranstaltung findet statt am 17. Februar, Veranstaltungsbeginn ist 14.00 Uhr, Veranstaltungsort der Hörsaal am Schulzentrum Christliches Krankenhaus Quakenbrück.

Den Veranstaltungsflyer sowie die Anmeldekarte finden Sie unter diesem Link:

Das Konzept vom St. Marien-Hospital Friesoythe in Zusammenarbeit mit der stationären Wohneinrichtung des Caritas-Vereins Altenoythe e.V. zur „Verbesserung der Versorgung und Situation von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus“ setzte sich gegen 58 eingereichte Projekte  durch. Das in Deutschland einzigartig Projekt zeichne sich durch den verbesserten Prozess vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt aus. Es berücksichtige neben der wohnortnahen Versorgung auch die Sozialkontakte der Menschen mit Behinderungen.

Der KKVD Sozialpreis will seine 402 Mitglieder zu sozialem mitmenschlichem Engagement ermutigen, Anerkennung schenken und danken, wenn Sie neben den genuinen Aufgaben eines Krankenhauses, ihren christlichen Auftrag umfassend wahrzunehmen und sich in besonderem Maße um die Menschen im Krankenhaus sowie dessen Umfeld kümmern. Dies spiegelt das prämierte Projekt wider, es schafft Vertrauen und gibt allen Beteiligten Sicherheit und führt mit einfachen Mitteln zu einer Verbesserten Situation der Betroffenen im Krankenhaus.

Wir freuen uns, Ihnen unseren ersten Infobrief vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief soll Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit und Aktivitäten geben. Heute stellen wir Ihnen unseren Demenzfilm, die Notfallmappe und eine neue Software für den technischen Dienst vor. Besonders würdigen möchten wir auch die erfolgreiche DKMS-Registrierung im September. Allen Helfern in den Corantis-Kliniken gilt unser herzlicher DANK!

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